i. LC
01. September 2025
Man kann nicht leugnen, dass diese Hausverwaltung eine gewisse Konsistenz an den Tag legt – insbesondere, wenn es um die konsequente Missachtung eines wiederkehrenden Problems geht. Seit Monaten zelebrieren wir eine erneute Schabeninvasion, deren Vorgänger bereits im letzten Jahr gestoppt werden musste. Damals wurde uns, den Neugierigen, die inbrünstig nach dem Warum fragten, von der Hausverwaltung mitgeteilt, dass uns der Befall nicht zu interessieren habe, während wir in den Nebenkosten jedoch gnädig zur Kasse gebeten wurden. Das Belächeln des Problems, während die Bevölkerung der Sechsbeiner exponentiell wächst, hat inzwischen eine neue Dimension erreicht. Ein wenig ironisch formulierte E-Mail, die darauf hinwies, dass die geschätzten Tierchen wieder da seien, führte zu einer bemerkenswerten Reaktion: einer beleidigten Zurückweisung und der Aufforderung, jegliche direkte Kommunikation einzustellen. Ein schöner Beweis dafür, dass die Verwaltung ihren Job mit der gleichen Leidenschaft ausführt, wie man Farbe beim Trocknen beobachtet – es geschieht einfach, ohne jeglichen Elan. Wer als Eigentümer noch an einen Wert dieser Immobilie glaubt, sollte schnellstens über einen Verkauf nachdenken. Ein Objekt ist nur so viel wert wie die Verwaltung, die es betreut. Und in diesem Fall ist der Wertverlust bereits in den Wänden zu spüren. Und an alle Suchenden, die hier über ein potenzielles Mietobjekt stolpern: Tun Sie sich einen Gefallen. Laufen Sie. Schnell. Denn die Frustration, der Ekel und die unfassbare Inkompetenz, die hier vorherrschen, sind Schaben in menschlicher Gestalt. Ps: Ihr seid nicht alleine - die Bambusleitungen der Gänge haben gehört, dass dies nicht nur unserer Etage bzw Freundesgruppe geschehen ist sondern auch anderen.