Conrad W
22. January 2026
ABBRUCH NORD HÄLT NICHT WORT Neun Monate reichen für die Geburt eines Kindes. Für den Abriss eines kleinen Einfamilienhauses durch Abbruch Nord offenbar nicht. Im April 2025 erhielt ich nach meiner Anfrage zügig ein Angebot, erstellt durch Geschäftsführer M., welches ich telefonisch bei Vertriebsmitarbeiter W. annahm. Es ging um den Abriss eines kleinen Einfamilienhauses. Kein Großprojekt. Kein Sonderfall. Auf meine ausdrückliche Nachfrage, ob für den Start der Abbrucharbeiten noch Unterlagen benötigt würden, wurde dies klar verneint. Projektleiter N. stellte einen zeitnahen Beginn in Aussicht. Der Start wirkte verbindlich. Wochen vergingen. Nichts geschah. Im Juni 2025 fragte ich nach. Vertriebsmitarbeiter W. erklärte nun, ohne schriftliche Auftragsbestätigung könne nicht begonnen werden. Diese Voraussetzung war zuvor nie erwähnt worden. Ich übersandte die Bestätigung umgehend. Wieder verging Zeit. Im Juli 2025 folgte die nächste Zusage. Projektleiter N. erklärte, der Auftrag stehe ganz oben auf der internen Auftragswand. Kurz darauf die nächste Begründung für die Verzögerung. Zwei Mitarbeiter seien erkrankt, man müsse Ersatz finden. Danach gehe es los. Er versprach, sich unaufgefordert zu melden. Er meldete sich nicht. Der Sommer verging. Der Herbst verging. Kein Anruf. Keine E-Mail. Keine Information. Erst im Dezember 2025, nach erneuter Kontaktaufnahme, erklärte mir Projektleiter N., der Auftrag habe sich wohl erledigt. Wer das entschieden habe, wisse er nicht. Vertriebsmitarbeiter W. sei wegen solcher Vorgänge bereits entlassen worden. Gleichzeitig versprach Projektleiter N. erneut einen schnellen Start im neuen Jahr. Das neue Jahr begann. Wieder nichts. Im Januar 2026 hieß es schließlich, Projektleiter N. habe nun keine Kapazitäten mehr. Er kümmere sich aktuell um den Abriss einer Eisenbahnbrücke in Hamburg. Für meinen Auftrag sei jetzt Geschäftsführer M. zuständig. Dieser werde sich melden. Er tat es nicht. Mehrere Anrufe im Büro folgten. „Der Geschäftsführer ist in einer Besprechung.“ „Er meldet sich innerhalb einer Stunde.“ Kein Rückruf. Kein Kontakt. Fazit Neun Monate. Kein Abriss. Kein einziger proaktiver Kontakt. Zahlreiche Zusagen, keine eingehalten. Es ging um den Abriss eines kleinen Einfamilienhauses, während parallel Großprojekte priorisiert wurden. Abbruch Nord hält nicht Wort. Die wirtschaftlichen und organisatorischen Folgen einer derart langen Verzögerung sowie der erhebliche Zeitaufwand auf Kundenseite liegen auf der Hand. Wer auf Verlässlichkeit, verbindliche Kommunikation und Planungssicherheit angewiesen ist, sollte sich gut überlegen, ob Abbruch Nord der richtige Ansprechpartner ist!